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Dr. Alexander Eickhoff vom Universitätsklinikum Ulm gewinnt internationalen Forschungspreis

Arztanweisung auf dem Prüfstand

Sich schonen, mehr Bewegung, gesündere Ernährung – neben Rezepten für Medikamente bekommen Patienten von Ärzten häufig weitere Anweisungen für den Alltag an die Hand, um den Genesungsprozess zu unterstützen. Nach einer Verletzung der unteren Extremität soll zum Beispiel häufig das verletzte Bein für einen bestimmten Zeitraum nicht belastet werden. Aber halten sich Patienten tatsächlich an diese Anweisung? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Dr. Alexander Eickhoff vom Universitätsklinikum Ulm. Mithilfe von elektronischen Schuheinlagen fand er nun heraus, dass sich viele Patienten nicht an die Vorgabe halten. Für seine Forschung wurde Dr. Eickhoff mit dem internationalen Preis der Orthopaedic Trauma Association (OTA) ausgezeichnet.

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KT Jeang Retrovirology Award für AIDS-Forscher Prof. Kirchhoff

Der bekannte Ulmer AIDS-Forscher Prof. Frank Kirchhoff wird für seine bisherigen wissenschaftlichen Leistungen mit dem KT Jeang Retrovirology Award ausgezeichnet. Der Leibniz-Preisträger erforscht die Entstehungsgeschichte des AIDS-Erregers und sucht in menschlichen Körperflüssigkeiten nach HIV-Hemmern und -Verstärkern.

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Auszeichnung von Dr. Christoph Wiegreffe mit dem Nachwuchspreis der Anatomischen Gesellschaft

Dr. Christoph Wiegreffe,  wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Molekulare und Zelluläre Anatomie (Direktor: Professor Dr. Stefan Britsch), wurde auf dem 111. Jahrestreffen der Anatomischen Gesellschaft, für seine wissenschaftliche Publikation "Bcl11a (Ctip1) Controls Migration of Cortical Projection Neurons through Regulation of Sema3c", mit dem renommierten Nachwuchspreis der Anatomischen Gesellschaft ausgezeichnet.

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Dr. Eugen Zizer erhält Endoskopie-Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und der Olympus Europa Stiftung Wissenschaft fürs Leben

Dr. Eugen Zizer untersucht in seiner Arbeit, inwieweit mithilfe von 3D-Druckverfahren eine endoskopische Technik verbessert werden kann. Der mit 15 000 € dotierte Preis wurde im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen verliehen.

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Ulmer Traumaforschung ist spitze

Im Bereich der Traumaforschung und -behandlung steht die Ulmer Universitätsmedizin mit ihrem Sonderforschungsbereich sowie mit der „Deutschen Traumastiftung“ bundesweit gesehen an der Spitze. Eine Position, die sich nur halten und weiter ausbauen lässt, wenn hochqualifizierte Forscherinnen und Forscher sowie Medizinerinnen und Mediziner zur Mitarbeit gewonnen werden können. Belege dafür, dass genau das sehr gut gelingt, liefern zwei Ulmer Nachwuchswissenschaftlerinnen, die für ihre Forschungsarbeiten in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Markus Huber-Lang, Oberarzt in der Unfallchirurgie (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. Florian Gebhard), jüngst mit Wissenschaftspreisen geehrt wurden.

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Professor Jürgen M. Steinacker erhält Hufeland-Preis für das erfolgreiche Präventionsprogramm des Universitätsklinikums Ulm und der Baden-Württemberg Stiftung gGmbH „Komm mit in das gesunde Boot“

Mit einem Festakt ist am 22. Oktober 2015 Professor Dr. med. Dr. h.c. Jürgen M. Steinacker, Ärztlicher Leiter der Sektion Sport- und Rehabilitationsmedizin am Universitätsklinikum Ulm, mit dem Hufeland-Preis ausgezeichnet worden. Er erhielt den mit 20.000 Euro dotierten Preis für das erfolgreiche Präventionsprogramm des Universitätsklinikums Ulm und der Baden-Württemberg Stiftung gGmbH „Komm mit in das gesunde Boot“. Diese Auszeichnung wird an Mediziner für richtungsweisende Leistungen und herausragende Forschungsergebnisse in der Präventivmedizin vergeben und ist einer der bedeutendsten Medizinpreise in Deutschland.

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Preisregen für Ulmer Onkologen: Wirkweise von Contergan-Nachfolger aufgeklärt und für die Krebstherapie genutzt

Lenalidomid ist der Nachfolger des Contergan-Wirkstoffs Thalidomid, der vor mehr als 50 Jahren Fehlbildungen bei zahlreichen Neugeborenen auslöste. Inzwischen wird das einstige Schlafmittel erfolgreich gegen bösartige Knochenmarkserkrankungen eingesetzt. Den Wirkmechanismus von Lenalidomid beim Myelodysplastischen Syndrom hat Dr. Jan Krönke aufgedeckt. In einem Nachfolgeprojekt erforscht der Arzt und Wissenschaftler an der Ulmer Universitätsklinik für Innere Medizin III Resistenzen gegenüber diesem Arzneistoff. Für seine wissenschaftliche Arbeit ist Krönke innerhalb weniger Tage mit den Projektpreis der Stiftung des Württembergischen Krebspreises 2015 (20 000 Euro) und dem Artur-Pappenheim-Preis (7500 Euro) ausgezeichnet worden.

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MSD Gesundheitspreis für Projekt „Komm in das gesunde Boot“

Prof. Dr. Jürgen M. Steinacker, Leiter der Sektion Sport- und Rehabilitationsmedizin am Universitätsklinikum Ulm, nahm als Projektleiter des Gesundheitsförderprogramms „Komm mit in das gesunde Boot“ den diesjährigen MSD Gesundheitspreis stellvertretend für seine erfolgreiche Ulmer Arbeitsgruppe entgegen. Der MSD Gesundheitspreis ist mit 25.000,- Euro dotiert. Getragen wird das nun mit dem 1. Platz ausgezeichnete Gesundheitsförderprogramm von der Baden-Württemberg-Stiftung in enger Kooperation mit dem Universitätsklinikum Ulm.

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Sicher Impfen bei immunsuppressiver Therapie: Ludwig-Demling-Forschungspreis 2015 für Ulmer Kindergastroenterologen Dr. Carsten Posovszky

Für seine Studie zur Erfassung des Impfstatus bei Kindern mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wurde Dr. Carsten Posovszky, Leiter des Bereichs Kindergastroenterologie an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Ulm, mit dem renommierten Ludwig-Demling-Forschungspreis 2015 ausgezeichnet. Der Ulmer Mediziner erhielt den Preis, der von der Freiburger Falk Foundation e. V. gestiftet wird und mit 25.000 € dotiert ist, im Rahmen der Jahrestagung Viszeralmedizin 2015 der deutschen Morbus Crohn / Colitis Ulcerosa Vereinigung e. V. in Leipzig.

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Hugo-Schottmüller-Preis für Frau Dr. Miriam Kalbitz

Am Mittwoch, 9. September 2015, hat Frau Dr. Miriam Kalbitz den mit 1500,-€ dotierten Hugo-Schottmüller-Preis auf dem 7. Internationalen Kongress der Deutschen Sepsis-Gesellschaft e.V. in Weimar entgegengenommen. Ausgezeichnet wurde ihre Arbeit „Role of extracellular histones in the cardiomyopathy of sepsis“, die dieses Jahr im FASEB Journal veröffentlicht wurde. Ein Projekt, das Frau Dr. Kalbitz im Rahmen ihres DFG Auslandsstipendiums an der University of Michigan, Medical School, Department of Pathology unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Ward bearbeitet hat.

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Erneute Auszeichnung als "Onkologisches Spitzenzentrum" für Ulmer Tumorzentrum

Die Deutsche Krebshilfe hat das Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU) erneut als „Onkologisches Spitzenzentrum“ ausgezeichnet. Eine internationale Gutachterkommission bestätigte damit die hohe Qualität der fächerübergreifenden Versorgung von Krebspatienten sowie die herausragende Krebsforschung und eröffnet mit der erneuten Förderung weitere Entwicklungsmöglichkeiten. ...

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Krebsspezialist Prof. Dr. Lars Bullinger erhält Heisenberg-Professur

Entwicklung von zielgerichteten Strategien für ältere Tumorpatienten

Anerkennung für herausragende wissenschaftliche Arbeit: Prof. Dr. Lars Bullinger, Krebsspezialist und Leiter der Sektion Onkologie in der Klinik für Innere Medizin III wurde nun über das Heisenberg-Förderprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eine Umwandlung seines Heisenbergstipendiums in eine Heisenberg-Professur für personalisierte Tumortherapie bewilligt. Das Heisenberg-Programm unterstützt damit die Fortsetzung der hochkarätigen Forschungsprojekte von Professor Bullinger und seine Profilierung für eine spätere wissenschaftliche Leitungsfunktion.  

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