Pressemeldungen

aktuell

Fortbildung "Wissen schafft Fragen" - Medizinische und ethische Fragen der Pränataldiagnostik

Der technische Fortschritt im Bereich Pränataldiagnostik bringt eine ungeheure Fülle an Informationen mit sich, die viele neue Fragen weckt. Dies betrifft vor allem die schwangeren Frauen und ihre Angehörigen selbst, aber auch die Menschen, die die Betroffenen in der Schwangerschaft unterstützen, beraten und medizinisch begleiten. Orientierung geben will hier die Fortbildungsveranstaltung "Wissen schafft Fragen", die am Mittwoch, den 25. April (17:00 bis 20:00 Uhr) im Studio der Sparkasse Ulm stattfindet.

Mehr

Neue Impulse zur Erforschung seltener Nervenerkrankungen - Bund und Land Baden-Württemberg fördern wissenschaftliche Einrichtung der Helmholtz-Gemeinschaft in Ulm

Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Bärbel Brumme-Bothe, Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), haben das Startsignal für Ulm als weiteren Sitz des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) gegeben. Die symbolische Vertragsunterzeichnung geschah am heutigen Mittwoch, dem internationalen „Tag der Seltenen Erkrankungen“. Das DZNE wächst damit auf bundesweit zehn Standorte. In Ulm, seit langem ein Zentrum neurologischer Spitzenforschung, wird sich das DZNE insbesondere mit selteneren Nervenerkrankungen wie der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) befassen. Dazu kooperiert es mit der Universität Ulm, dem Universitätsklinikum Ulm sowie den Universitäts- und Rehabilitationskliniken (RKU). Die Partner arbeiten dort schon seit einigen Jahren in Form eines Virtuellen Instituts erfolgreich zusammen. Die neue Einrichtung soll Diagnose- und Therapie-Verfahren entwickeln und wissenschaftliche Erkenntnisse schnellst möglich in die klinische Praxis begleiten.

Mehr

Die Entschlüsselung der Struktur des Huntingtin Proteins

Vor 25 Jahren wurde die Ursache der Huntington-Krankheit entdeckt. Mutationen auf einem einzigen Gen, dem Huntingtin Gen, führen zu einer fehlerhaften Form des gleichnamigen Proteins. Jetzt haben Forscher mit Hilfe der Kryo-Elektronenmikroskopie, der jüngst mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Methode, die dreidimensionale, molekulare Struktur des gesunden menschlichen Huntingtin-Proteins entschlüsselt. Diese ermöglicht nun dessen funktionelle Analyse. Ein verbessertes Verständnis von Struktur und Funktion des Huntingtin-Proteins könnte in Zukunft zur Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten beitragen. Die Arbeit der Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried und der Universität Ulm wurde jetzt im Fachjournal Nature vorgestellt.

Mehr

„Studienreise“ durch 3D-Herz und Cyber-Darm - Virtual Reality-Lab an der Uni Ulm eröffnet

Medizinstudierende der Universität Ulm können im neuen Virtual Reality-Arbeitsraum ein dreidimensionales Herz erkunden oder ein virtuelles Darmmodell betreten. Jetzt wurde das „VR-Lab“ in der Chirurgie offiziell vom Studiendekan der Medizinischen Fakultät, Professor Tobias Böckers, eröffnet.

Mehr

Ulmer Forscher identifizieren neues ALS-Gen - Bisher häufigster genetischer Faktor der familiären ALS

Forscher der Ulmer Universitätsmedizin haben Mutationen im KIF5A-Gen entdeckt, welche die erbliche Variante der neurodegenerativen Erkrankung Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) auslösen können. Darunter ist der bisher am häufigsten bei Patienten nachgewiesene genetische Faktor, der zur Entstehung einer ALS beiträgt. Die nun in der renommierten Fachzeitschrift Brain erschienene Studie untermauert zudem die Annahme, dass der tödlichen Erkrankung ein Zusammenspiel mehrerer Gendefekte zugrunde liegt.

Mehr

Eröffnung des Virtual Reality-Labs für Medizinstudierende - Lernen mit Cyber-Herz und virtuellem Darm

Seit einiger Zeit lernen Ulmer Medizinstudierende erfolgreich mit einem virtuellen, dreidimensionalen Herzmodell, das sie dank VR-Brille sogar „betreten“ können. Nun finden das „Cyber-Herz“ und andere dreidimensionale Anwendungen aus der Medizinerausbildung eine gemeinsame Heimat im neuen Virtual Reality-Arbeitsraum („VR-Lab“) in der Chirurgie.

Mehr

Friedliches Zusammenleben mit Verwandten des AIDS-Erregers - Virologen erforschen, warum infizierte Affen keine Immunschwäche entwickeln

Einige Affenarten können eine AIDS-Erkrankung dauerhaft verhindern, obwohl sie mit nahen Verwandten des HI-Virus infiziert sind. Die möglicherweise entscheidenden molekularen Unterschiede zum menschlichen Immunsystem hat nun eine internationale Forschergruppe bei einer Genomanalyse identifiziert: Anders als bei HIV-infizierten Menschen kommt es dadurch bei einigen Primatenarten zu keiner chronischen und damit schädlichen Immunreaktion. Ihre Studie haben die Wissenschaftler, darunter die Ulmer Virologen Professor Frank Kirchhoff und Juniorprofessor Daniel Sauter, in der hochrenommierten Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht. Die neuen Erkenntnisse tragen zu einem besseren Verständnis des Infektionsverlaufs bei und ermöglichen auf längere Sicht womöglich die Verbesserung von HIV-Therapien.

Mehr

Seite 1

Deutsche Krebsgesellschaft beruft Ulmer Internisten in den Vorstand

Gleich zweifach berufen worden ist Professor Dr. Thomas Seufferlein, Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin I am Universitätsklinikum Ulm. Ende 2017 hat die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) den Internisten in den Vorstand bestellt. Hiermit geht eine Tätigkeit als Sprecher der Arbeitsgruppe für evidenzbasierte Leitlinien im Nationalen Krebsplan des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) einher.

Mehr

Neuer Leiter des Instituts für Virologie - Prof. Dr. Thomas Stamminger erforscht das Cytomegalovirus

Das Humane Cytomegalovirus (HCMV) gehört zu der Familie der Herpesviren und ist in der Gesellschaft weit verbreitet. Schätzungen zufolge haben etwa 40 Prozent der europäischen Bevölkerung bereits eine HCMV-Infektion durchgemacht – wahrscheinlich sogar, ohne etwas davon mitbekommen zu haben. Für gewisse Personengruppen kann das Virus jedoch schwere Folgen haben. Ein Experte auf diesem Gebiet ist Professor Dr. Thomas Stamminger. Der Virologe erforscht unter anderem, wie das Virus bekämpft werden kann. Seit dem 1. Januar leitet er das Institut für Virologie am Universitätsklinikum Ulm und tritt damit die Nachfolge von Professor Dr. Thomas Mertens an, der sich in den Ruhestand verabschiedet.

Mehr

Renommierter Ulmer Virologe geht in den Ruhestand - Professor Dr. Thomas Mertens verabschiedet sich mit Vorlesung zum Thema Impfungen

Der bisherige Ärztliche Direktor des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum Ulm Herr Professor Dr. Thomas Mertens wurde zum 31. Dezember 2017 emeritiert. Der Experte für Herpesviren und klinische Virologie hat das Institut 26 Jahre lang geleitet und den Fachbereich der klinischen Virologie zu einem der Aushängeschilder des Universitätsklinikums gemacht. Am 17. Januar hielt er seine Abschiedsvorlesung.

Mehr

29.000 Euro für "Sport & Krebs" - Erlös der Regatta „Rudern gegen Krebs“ an Universitätsklinikum Ulm überreicht

Mitte Januar hat die Stiftung Leben mit Krebs einen Scheck in Höhe von 29.000 Euro an die Sport- und Rehabilitationsmedizin des Universitätsklinikums Ulm übergeben. Mit den Erlösen der Regatta „Rudern gegen Krebs“, die im Juli 2017 veranstaltet wurde, sollen die vielfältigen Aktivitäten im Bereich „Sport und Krebs“ im Universitätsklinikum gefördert werden.

Mehr

Für kleine Patienten im Einsatz - Frau Professorin Dr. Aurelia Peraud ist seit Januar Leiterin der Sektion Pädiatrische Neurochirurgie

Frau Professorin Dr. Aurelia Peraud leitet seit dem 1. Januar die Sektion Pädiatrische Neurochirurgie an der Klinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Ulm. Ihr Ziel ist es, das Fach der Kinderneurochirurgie an der Universitätsklinik auszubauen und die Sektion für pädiatrische Neurochirurgie als Anlaufstelle für betroffene Kinder und deren Eltern aus dem süddeutschen Raum zu etablieren.

Mehr

Seite 2

Fünf Ulmer unter den meistzitierten Forschern

Die jährliche Analyse der wissenschaftlichen Publikationen ("Highly Cited Researchers") zählt die Professoren Heiko Braak, Hartmut Döhner, Fedor Jelezko und Martin Plenio sowie Dr. Dr. Kelly Del Tredici-Braak zur Elite in ihren jeweiligen Fachgebieten.

Mehr

Seelische Gesundheit am Arbeitsplatz Krankenhaus - BMBF fördert Forschungsverbund zu betrieblichem Gesundheitsmanagement mit 2,6 Millionen Euro

Die Beschäftigten in Krankenhäusern sind vielfältigen Belastungen ausgesetzt. Dennoch fehlt in den meisten deutschen Kliniken ein systematisiertes betriebliches Gesundheitsmanagement. Der Forschungsverbund „Seelische Gesundheit am Arbeitsplatz Krankenhaus“ (SEEGEN) unter der Leitung von Professor Dr. Harald Gündel (Ärztlicher Direktor der Ulmer Uniklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie) wird sich in den kommenden vier Jahren damit beschäftigen, wie die seelische Gesundheit von Beschäftigen in Krankenhäusern präventiv gestärkt werden kann. Der Verbund umfasst Teilprojekte der Universitätsklinika Ulm, Heidelberg, Düsseldorf, Tübingen sowie der Universität Düsseldorf und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit insgesamt 2,6 Millionen Euro gefördert.

Mehr

Dr. Sandra Heller erhält Lush Prize. Ulmer Forscherin für tierversuchsfreie Testmethoden ausgezeichnet.

Für ihre tierversuchsfreie Diabetes-Forschung ist die Ulmer Wissenschaftlerin Dr. Sandra Heller mit dem Lush Prize als „Beste Nachwuchswissenschaftlerin“ ausgezeichnet worden. Der von einer internationalen Expertenjury Mitte November in London vergebene Preis ist mit 12.000 Euro dotiert und wird vom britischen Kosmetikhersteller Lush gemeinsam mit der wissenschaftlichen Gruppe Ethical Consumer für alternative und tierversuchsfreie Forschungsmethoden ausgelobt. 

Mehr

Wenn das Stofftier nicht loslässt. Kuscheltiere weisen bei Borderline-Patientinnen auf Bindungsängste hin.

Kuscheltiere haben eine schützende und zugleich heilsame Wirkung: Sie spenden Wärme, Trost und Nähe. Und das nicht nur bei Kindern. Wissenschaftler der Universität Ulm haben nun herausgefunden, dass insbesondere Borderline-Patientinnen eine intensive emotionale Bindung zu Kuscheltieren aufbauen. Diese helfen den Betroffenen dabei, ihre Gefühle zu regulieren. Leiden die Betroffenen verstärkt unter Bindungsängsten oder Depressivität, wird dieser Effekt noch deutlicher.

Mehr

Seite 3

Unterstützung bei Anträgen: Wissenschaftlern den Weg zur Exzellenz ebnen - Zentrum für Forschungsstrategie und -unterstützung gegründet

Sonderforschungsbereich, Geräte- und Forschungsgebäudeantrag oder auch die Vollantragstellung im Zuge der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder: Die Anforderungen an Antragsteller werden immer komplexer und stellen vor allem für junge Wissenschaftler eine große Hürde dar. Um im harten Wettbewerb um Drittmittel bestehen zu können und um die nationale sowie internationale Position der Universität Ulm weiter zu stärken, ist nun ein fakultätsübergreifendes „Center for Research Strategy and Support“ (Res.Ul) eingerichtet worden. In Baden-Württemberg ist ein solches Zentrum, das insbesondere nicht-medizinische und medizinische Fächer verbindet, einzigartig.

Mehr

Jubiläumsreihe „Das Gehirn – ein außergewöhnliches Organ“ - Prof. Norbert Leygraf über Hirnstrukturen und Kriminalität

Bestimmt die Hirnstruktur eines Menschen darüber, ob er straffällig wird? Den Zusammenhang zwischen Hirnfunktion und Delinquenz erörtert der renommierte Psychiater und Gutachter Professor Norbert Leygraf im Zuge der Jubiläumsreihe „Das Gehirn – ein außergewöhnliches Organ“.

Mehr

Chinesische Delegation an der Medizinischen Fakultät - Inwiefern unterscheiden sich Schlaganfall und MS in Deutschland und China?

Neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose, deren Vorkommen und Ausprägung sich in Deutschland und China unterscheiden, stehen im Zentrum eines Arbeitstreffens deutscher und chinesischer Wissenschaftler an der Uni Ulm. Seit Sonntag sind 18 chinesische Forscher einer der größten und renommiertesten Hochschulen des Landes, der Universität Peking, zu Gast an der Medizinischen Fakultät. Rahmen der langjährigen Zusammenarbeit ist ein virtuelles Institut beider Fakultäten.
     

Mehr

Seite 4

Brustkrebs individueller und präziser behandeln. Deutsche Krebshilfe fördert Studie der Ulmer Universitätsfrauenklinik mit 1,7 Millionen Euro

Durch den Nachweis und die Charakterisierung von zirkulierenden Tumorzellen im Blut ist es bereits seit einiger Zeit möglich, die Therapie einer Patientin mit Brustkrebs sehr genau auf sie abzustimmen. Jetzt wollen Ärztinnen und Ärzte der Ulmer Universitätsfrauenklinik erforschen, wie die Therapie von Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs künftig noch weiter individualisiert und präzisiert werden kann. Hierbei wird das Team um Professor Dr. Wolfgang Janni, Ärztlicher Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, von der Deutschen Krebshilfe mit 1,7 Millionen Euro für die nächsten drei Jahre unterstützt. 

Mehr

Vorbereitet für den Ernstfall - Ulmer Sommerakademie für Katastrophenmedizin und Humanitäre Hilfe

Ob bei Naturkatastrophen, Terroranschlägen oder Massenunfälle: Ärztliches Handeln in Ausnahmesituationen will gelernt sein. Bei der fünftägigen „Sommerakademie Katastrophen-medizin und Humanitäre Hilfe“, die vom 18. bis zum 22. September an der Universität Ulm stattfindet, lernen Medizinstudierende wie sie bei Großschadensereignissen professionelle Hilfe leisten. Veranstaltet wird diese Ausbildungswoche vom Deutschen Institut für Katastrophenmedizin in Zusammenarbeit mit der Universität Ulm und dem Bundeswehrkrankenhaus Ulm (BWK).

Mehr

Auszeichnung für Ulmer Hirnforscher Heiko Braak - Wegweisende Erkenntnisse über Alzheimer und Parkinson

Der Ulmer Hirnforscher Heiko Braak hat den mit 60.000 Euro dotierten „Hartwig Piepenbrock-DZNE Preis“ erhalten. Das Unternehmen Piepenbrock und das DZNE würdigen damit Braaks bahnbrechende Forschung über die Alzheimer- und die Parkinson-Krankheit. Seine Erkenntnisse haben die Vorstellung davon, wie sich diese Erkrankungen im Gehirn verbreiten, maßgeblich beeinflusst und Entwicklungen in der Diagnostik und in der Therapieforschung angestoßen. Die Auszeichnung wurde im Beisein von NRW-Wissenschaftsstaatssekretärin Annette Storsberg verliehen. Die Preisübergabe war Teil einer Abendveranstaltung rund um Hirnforschung, Musik und Humor. Durch das Programm führte der Medizin-Kabarettist Eckart von Hirschhausen.

Mehr

Seite 5

Medizinerball 2017

Die Absolventenfeier mit anschließendem Medizinerball konnte trotz des Termins Anfang August wieder rund 900 Gäste im Congress Centrum Ulm willkommen heißen. 

Mehr

Bessere Heilungschancen bei akuter myeloischer Leukämie (AML). Neues Medikament für die häufige Blutkrebserkrankung steht kurz vor der Zulassung in Europa

Unter Beteiligung von Wissenschaftlern und Medizinern des Universitätsklinikums Ulm wurde nun ein Medikament geprüft, das die Teilung der leukämischen Zellen verhindert und AML-Patienten damit bessere Chancen auf Heilung der Blutkrebserkrankung gewährt. Ende April ist „Midostaurin“ von der US-Arzneimittelbehörde „Food and Drug Administration“ (FDA) zugelassen worden. Für Europa wird die Zulassung in den nächsten Monaten erwartet.

Mehr

Chinesische Delegation an der Medizinischen Fakultät - Inwiefern unterscheiden sich Schlaganfall und MS in Deutschland und China?

Neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose, deren Vorkommen und Ausprägung sich in Deutschland und China unterscheiden, stehen im Zentrum eines Arbeitstreffens deutscher und chinesischer Wissenschaftler an der Uni Ulm. Seit Sonntag sind 18 chinesische Forscher einer der größten und renommiertesten Hochschulen des Landes, der Universität Peking, zu Gast an der Medizinischen Fakultät. Rahmen der langjährigen Zusammenarbeit ist ein virtuelles Institut beider Fakultäten.
     

Mehr

Festakt zum 50. Jahrestag der Universität Ulm

 Die Universität Ulm feiert ihr 50-jähriges Bestehen mit einem umfangreichen Programm. Nach dem Gründungstag im Februar war der 50. Jahrestag am Freitag, 21. Juli, ein zweiter Höhepunkt im Jubiläumsjahr. Im Anschluss an Preisverleihungen und Festakt startete die Lange Nacht der Wissenschaft auf dem Campus mit über 100 Mitmachangeboten, Vorführungen und Rundgängen.

Mehr

Unverzichtbar für die Region: 10 Jahre Comprehensive Cancer Center Ulm

Vom Ruf nach einer besseren, flächendeckenderen Krebspatientenversorgung zum anerkannten Spitzenzentrum in zehn Jahren.

Mehr

Seite 6

„Ritz“-Bilder auf dem Smartphone - Ulmer Studie zu Selbstverletzendem Verhalten auf Instagram

Selbstverletzendes Verhalten wie "Ritzen" ist unter Jugendlichen sehr verbreitet. Den Betroffenen geht es dabei weniger um die Schmerzerfahrung selbst als um die damit verbundene Entlastung von negativen Emotionen. Wissenschaftler der Universität Ulm haben nun untersucht, wie Bilder solcher Selbstverletzungen in Sozialen Medien wie Instagram verbreitet und kommentiert werden. Für ihre Studie analysierten sie 32 000 Bilder sowie alle Kommentare, die im April 2016 über die gebräuchlichsten deutschen Hashtags dieses kostenlosen Online-Dienstes zum Teilen von Fotos und Videos gepostet wurden.

Mehr

Mikroskopische Laserschere für biologisch reine Proben - Laser Microdissection System stärkt Core Facilities

Am Bildschirm schneidet ein Wissenschaftler mit der Computer-Maus einzelne Zellen aus einem Gewebeschnitt. Was aussieht wie eine Spielerei mit einem professionellen Bildbearbeitungsprogramm ist in Wirklichkeit eine ungemein praktische und effektive Methode zur Gewinnung von reinem biologischen Probenmaterial. Möglich macht dies das neue "Laser Microdissection" System, das Ende Juni an der Universität Ulm feierlich eingeweiht wurde, bestehend aus einem Mikroskop mit hoher optischer Auflösung und einer hochpräzisen Laserschere.

Mehr

Jubiläumsreihe „Das Gehirn – ein außergewöhnliches Organ“ - Prof. Norbert Leygraf über Hirnstrukturen und Kriminalität

Bestimmt die Hirnstruktur eines Menschen darüber, ob er straffällig wird? Den Zusammenhang zwischen Hirnfunktion und Delinquenz erörtert der renommierte Psychiater und Gutachter Professor Norbert Leygraf im Zuge der Jubiläumsreihe „Das Gehirn – ein außergewöhnliches Organ“.

Mehr

Ulmer Universitätsmedizin und ZfP Südwürttemberg - Erfolgreiche Partnerschaft in der Lehre wird fortgesetzt

Der weiteren Zusammenarbeit der Ulmer Universitätsmedizin mit dem Zentrum für Psychiatrie Südwürttemberg am Psychiatrischen Krankenhaus Weissenau (ZfP) steht nichts mehr im Wege. Für die kommenden Jahre haben Vertreter der Universitätsmedizin, allen voran Universitätspräsident Professor Michael Weber und der Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Thomas Wirth, die Fortsetzung der langjährigen Kooperation mit Unterzeichnung eines Änderungsvertrages besiegelt. Bereits seit 1995 absolvieren Medizinstudierende ihr zweiwöchiges Blockpraktikum an dem Akademischen Krankenhaus der Universität Ulm. Die Erfahrungen der Studierenden sind äußerst positiv und in den Evaluationen der letzten Jahre beschreiben sie die Zeit am ZfP teilweise als „bestes Praktikum im klinischen Abschnitt. “

Mehr

Anton von Tröltsch-Preis für Ulmer HNO-Spezialisten

Professor Dr. Patrick Schuler hat für seine Publikation zur Interaktion zwischen Tumorzellen und Immunsystem den renommierten Anton von Tröltsch-Preis in Höhe von 8000 Euro erhalten.

Die ausgezeichnete Arbeit untersucht die Interaktion zwischen den Tumorzellen und dem Immunsystem der Patienten.

Mehr

James Parkinson Award für Ulmer Wissenschaftler

Prof. Heiko Braak für Beitrag zur Parkinson-Forschung ausgezeichnet

Mehr

Augenheilkunde des Universitätsklinikums Ulms nach neuer Qualitätsmanagementnorm zertifiziert

Mehr

Rund 12,1 Millionen! Neuer „Peptid-Sonderforschungsbereich“ - Körpereigene Wirkstoffe gegen HIV, Zika und Krebs

Großer Erfolg für die Universität Ulm: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt die Einrichtung des Sonderforschungsbereichs (SFB) 1279 „Nutzung des menschlichen Peptidoms für die Entwicklung neuer antimikrobieller und anti-Krebs-Therapeutika“. Im Zentrum des mit rund 12,1 Millionen Euro geförderten und zunächst auf vier Jahre angelegten Forschungsvorhabens stehen körpereigene Peptide. Dies sind kleine „Eiweißbausteine“ mit großem Potenzial für die Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten.

Mehr