Im Zentrum von BIU stehen neuropsychiatrische und kardiometabolische Krankheitsbilder, Lungenerkrankungen sowie immunmodulatorische Aspekte.

Überblick
Nach Abschluss des Kooperationsvertrags: (v.l.n.r.) Prof. Klaus-Michael Debatin, Prof. Andreas Barner, Theresia Bauer, Prof. Dr. Gerd Schnorrenberg, Prof. Karl-Joachim Ebeling. Foto: Universitätsklinikum Ulm

Boehringer Ingelheim Ulm University BioCenter (BIU)

In Anwesenheit von Theresia Bauer, Wissenschaftsministerin des Landes Baden-Württemberg, und Prof. Dr. Dr. Andreas Barner, Sprecher der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim, unterzeichneten am 19. Oktober 2011 Prof. Dr. Gerd Schnorrenberg, Geschäftsführungsbereich Forschung Deutschland Boehringer Ingelheim, und Prof. Dr. Karl Joachim Ebeling, seinerzeit Präsident der Universität Ulm, den Kooperationsvertrag „Public-Private-Partnership-Forschungsverbund Boehringer Ingelheim Ulm University BioCenter (BIU)“.

Im Zentrum von BIU stehen neuropsychiatrische und kardiometabolische Krankheitsbilder, Lungenerkrankungen sowie immunmodulatorische Aspekte. Ziel des Verbundes ist die Identifizierung und Charakterisierung von neuen Biomarkern, die Analyse von fehlgesteuerten Signaltransduktionswegen und die Etablierung von innovativen präklinischen und klinischen Konzepten in der translationalen Forschung. Das BioCenter orientiert sich in seiner Struktur und den Qualitätskriterien an den etablierten Sonderforschungsbereichen der Deutschen Forschungsgemeinschaft und ist auf eine Laufzeit von acht Jahren ausgelegt. Nach einer erfolgreichen Zwischenevaluation wird der BIU-Verbund seit 1. April 2016 in einer zweiten Förderperiode für weitere drei Jahre von Boehringer Ingelheim, dem Land Baden-Württemberg und der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm mit insgesamt 4,5 Mio. Euro gefördert.

Themen

Die umfangreichen Wechselwirkungen zwischen krankhaft veränderten Stoffwechsel und Herzkreislaufkrankheiten sind Gegenstand des Interesses der Forscherinnen und Forscher der thematischen Säule der kardiometabolischen Erkrankungen.

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Neben kardiometabolischen- und neurodegenerativen Erkrankungen steht die Lunge als lebenswichtiges Organ ebenfalls im Mittelpunkt der Forschung von BIU, einer einzigartigen Kooperation auf dem Gebiet der Grundlagenforschung zwischen der Universität Ulm und Boehringer Ingelheim.

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An der Medizinischen Fakultät erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler multidisziplinär neuropsychiatrische Erkrankungen. Untersucht werden fehlfunktionierende neuronale Netzwerke (circuits) als biologische Ursachen neuropsychitrischer Symptomdomänen wie Kognition, Impulsivität, Anhedonie oder Angst. Darin untersuchte Forschungsdimensionen beinhalten Themen wie z. B. epigenetische Prägung traumatischer Stressoren, Mechanismen synaptischer Plastizität, Mechanismen kortikaler Disinhibition.

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Die Modulation des Immunsystems gewinnt als fundamentales biologisches Prinzip bei der Pathogenese einer Vielzahl von Erkrankungen zunehmend an Bedeutung. Um die zugrunde liegenden biologischen Prinzipien für ein besseres Krankheitsverständnis nutzen zu können, beruht der Schwerpunkt der neu etablierten (Querschnitts)Säule auf der Identifizierung und Erforschung regulatorischer Checkpoints bei der Immunantwort.

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