Hochmoderne präklinische Ausbildung

Vorklinik

Therapieübungen am virtuellen Patienten
Die Studierenden begleiten einen virtuellen, zunächst jugendlich gesunden Modellpatienten, bei dem die Prophylaxe im Vordergrund steht, durch alle möglichen alters- und krankheitsbedingten Gebissveränderungen. Von anfangs rein restaurativen Versorgungen des Vollbezahnten erstreckt sich die Therapie über festsitzenden und abnehmbaren Zahnersatz bei partiellem Zahnverlust einschließlich temporärer Versorgung bis hin zur Eingliederung von Totalprothesen bei vollständigem Zahnverlust.

Bei der technischen Umsetzung werden sowohl konventionelle Versorgungen wie teil- und vollverblendete Kronen und Brücken als auch innovative metallfreie Versorgungen aus Vollkeramik berücksichtigt. Grundlagen der Implantologie werden ebenso vermittelt wie praktisch-theoretische Therapieansätze im funktionsgestörten Kauorgan. Besonderer Wert wurde auf die Abstimmung mit den Arbeitsabläufen, den verwendeten Materialien und Instrumenten im klinischen Abschnitt gelegt, damit die Studierenden ihre am Phantomkopf erworbenen praktischen Fähigkeiten in der Patientenbehandlung konsequent umsetzen können.

Die verwendeten Modelle können sowohl was die Bezahnung als auch die Weichgewebssituation betrifft, entsprechend der jeweiligen Aufgabenstellung individuell verändert werden.

Simulationsklinik

Ausbildung in der Vorklinik
Die patientenanaloge Simulation klinischer Behandlungsabläufe umfasst Training und Umsetzung minimalinvasiver Versorgungen unter Einsatz von OP-Mikroskopen, unterschiedlicher Formen von festsitzendem und abnehmbaren Zahnersatz sowie die Vermittlung von Therapiekonzepten im Bereich der Funktionslehre und Implantologie.

Die Ausbildung im vorklinischen Studienabschnitt am Phantom erfolgt konsequent in Abstimmung mit den Arbeitsabläufen, den verwendeten Materialien und Instrumenten im klinischen Studienabschnitt und bereitet die Studierenden wirklichkeitsnah auf die Patientenbehandlung vor. Alle Arbeitsplätze in der Simulationsklinik sind mit modernster Medientechnik ausgestattet. Lehr- und Übungsvideos sowie Unterlagen aller theoretischen Begleitveranstaltungen können direkt über Monitore am Arbeitsplatz aufgerufen werden. Die labortechnische Ausstattung der Simulationsklinik orientiert sich auch in Bezug auf die arbeitsschutzrechtlichen Anforderungen an der Ausstattung der Arbeitsplätze in der Berufszahntechnik.

Neue Simulationsklinik seit 2013

Präklinische Ausbildung
Im ersten Bauabschnitt mit 16 Simulationseinheiten für den Phantomkurs der Zahnerhaltungskunde erfolgt eine realitätsnahe Simulationsausbildung zur optimalen Vorbereitung auf die Patientenbehandlung in den klinischen Kursen. Folgende Aspekte werden dabei verstärkt berücksichtigt:

  • Training der Auge-Hand-Koordination
  •  Arbeiten mit Behandlungsassistenz (Four-handed-Dentistry)
  • Einübung der Behandlungsabläufe unter Berücksichtigung der Ergonomie (Patientenlagerung, Arbeitshaltung) und der Praxishygiene
  • Training in Befunderhebung, Behandlungsplanung und Dokumentation anhand von Musterfällen mit klinischen Bildern und digitalen Röntgenaufnahmen unter Nutzung moderner IT-Technologie