Therapieübungen am virtuellen Patienten

Die Studierenden begleiten einen virtuellen, zunächst jugendlich gesunden Modellpatienten, bei dem die Prophylaxe im Vordergrund steht, durch alle möglichen alters- und krankheitsbedingten Gebissveränderungen. Von anfangs rein restaurativen Versorgungen des Vollbezahnten erstreckt sich die Therapie über festsitzenden und abnehmbaren Zahnersatz bei partiellem Zahnverlust einschließlich temporärer Versorgung bis hin zur Eingliederung von Totalprothesen bei vollständigem Zahnverlust.

Bei der technischen Umsetzung werden sowohl konventionelle Versorgungen wie teil- und vollverblendete Kronen und Brücken als auch innovative metallfreie Versorgungen aus Vollkeramik berücksichtigt. Grundlagen der Implantologie werden ebenso vermittelt wie praktisch-theoretische Therapieansätze im funktionsgestörten Kauorgan. Besonderer Wert wurde auf die Abstimmung mit den Arbeitsabläufen, den verwendeten Materialien und Instrumenten im klinischen Abschnitt gelegt, damit die Studierenden ihre am Phantomkopf erworbenen praktischen Fähigkeiten in der Patientenbehandlung konsequent umsetzen können.

Die verwendeten Modelle können sowohl was die Bezahnung als auch die Weichgewebssituation betrifft, entsprechend der jeweiligen Aufgabenstellung individuell verändert werden.