Zielsetzung der AG Lehrforschung

  • Qualitätssicherung in der Lehre durch wissenschaftliche Analyse der Lehre
  • Qualitative Verbesserung der Lehrforschung
  • Erhöhung der Publikationsleistung im Bereich Lehrforschung
  • Beratung, Begleitung und Kooperation im Bereich der Lehrforschung
  • Koordinierung der Lehrforschung
  • Nachwuchsförderung (Master, Promotionen, Habilitationen) im Bereich der Lehrforschung
  • Drittmittelakquise für Lehrforschungsprojekte

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
optimale Lehrforschung braucht optimale Unterstützung. Um Sie bei Ihren Lehrforschungsvorhaben zu unterstützen, haben wir die AG Lehrforschung ins Leben gerufen. Mit ausgewiesener medizindidaktischer, methodischer und organisatorischer Expertise stehen wir Ihnen mit Rat und Tat kooperativ zur Seite. Hier finden Sie nützliche Informationen, die Zielsetzungen der AG Lehrforschung, sowie unsere Kontaktadresse. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen.

Studiendekan Prof. Dr. Tobias M. Böckers
Leiter AG Lehrforschung Prof. Dr. med.
Markus Huber-Lang

Die Mitglieder der AG Lehrforschung

Von links nach rechts: Prof. Dr. Markus Huber-Lang (MME), Claudia Grab-Kroll, Prof. Dr. Rainer Muche, Prof. Dr. Benjamin Mayer, Oliver Keis, PD Dr. Susanne Kühl (MME), Dr. Ulrich Fassnacht (MME), PD Dr. Wolfgang Öchsner (MME), Achim Schneider, PD Dr. Anja Böckers (MME); (Foto: Eberhardt/Uni Ulm)


Promotionsmöglichkeiten in der Lehrforschung

Um den Nachwuchs für die Lehrforschung zu begeistern und zu fördern, bietet die AG Lehrforschung die Möglichkeit, im Bereich der Lehrforschung zu promovieren. Falls Sie Interesse an einer entsprechenden Promotionsarbeit haben, können Sie sich über das Angebot der AG Lehrforschung anhand der untenstehenden Informationen erkundigen. Die unterschiedlichen Themen sind dabei an einzelne Mitglieder der AG Lehrforschung gebunden. Falls Sie weitere Fragen haben können Sie sich gerne an Herrn Achim Schneider wenden.

Verleihung des Lehrforschungspreises 2018 der AG Lehrforschung der Medizinischen Fakultät

Am 17. Januar 2019 wurde im Rahmen der Vergabe der Forschungs- und Lehrboni der Lehrforschungspreis der AG Lehrforschung der Medizinischen Fakultät zum dritten Mal vergeben.

Frau cand. med. Friederike Hasselblatt, Doktorandin am Institut für Anatomie und Zellbiologie sowie Frau PD Dr. Anja Böckers, Mitarbeiterin am Institut für Anatomie und Zellbiologie, werden für ihren gemeinsamen Artikel „Anonymous body or first patient? A status report and needs assessment regarding the personalization of donors in dissection courses in German, Austrian, and Swiss Medical Schools“ im renommierten Journal „Anatomical Sciences Education“ ausgezeichnet.

Der Beitrag liefert erstmalig einen Report über den Ist-Zustand der (De-)Anonymisierung von Körperspendern im deutschsprachigen Raum, betrachtet dabei die Perspektive aller Beteiligten und gibt Handlungsempfehlungen zum Umgang entsprechender personenbezogener Informationen an die anatomische Ausbildung. Ein externes Gutachten kommt zu dem Schluss: „Die Studienergebnisse sind somit für die Fachgesellschaft beachtenswert und mit einem nationalen Mehrwert zu interpretieren.“

Die Medizinische Fakultät der Universität Ulm würdigt durch die Verleihung des Lehrforschungspreises qualitativ hochwertige Publikationen im Bereich der Lehrforschung.

Die Lehrforschungspreisträgerinnen Friederike Hasselblatt und PD Dr. Anja Böckers (3. und 4. von links) mit Prof. Dr. Markus Huber-Lang (links), Prof. Dr. Benjamin Mayer (2 v. l., Zweitplatzierter beim Lehrforschungspreis) und Dr. Christian Enders (rechts, Drittplatzierter beim Lehrforschungspreis); (Foto: Eberhardt/Uni Ulm)

zum Bericht der offiziellen Pressestelle der Universität Ulm

zum Bericht der Augsburger Allgemeinen


Empfehlung des Wissenschaftsrats

„Hinsichtlich der Fragen, wie die Passfähigkeit von Lehre und Prüfung konkret ausgestaltet werden kann, welche Lehrformate in welchen Kontexten welche Effekte mit sich bringen sowie mit Blick auf Fragen nach der Validität, Reliabilität und Objektivität von handlungsnäheren, kompetenzorientierten Prüfungsformaten sieht der Wissenschaftsrat weiteren Forschungsbedarf. Er empfiehlt daher den Universitäten und den Ländern die medizinische Ausbildungsforschung in Deutschland zu stärken und systematisch zu vernetzen“

(aus den „Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Medizinstudiums in Deutschland auf Grundlage einer Bestandsaufnahme der humanmedizinischen Modellstudiengänge“ des Wissenschaftsrats, Dresden 2014)