Präklinische Ausbildung

Im ersten Bauabschnitt mit 16 Simulationseinheiten für den Phantomkurs der Zahnerhaltungskunde erfolgt eine realitätsnahe Simulationsausbildung zur optimalen Vorbereitung auf die Patientenbehandlung in den klinischen Kursen. Folgende Aspekte werden dabei verstärkt berücksichtigt:

  • Training der Auge-Hand-Koordination
  • Arbeiten mit Behandlungsassistenz (Four-handed-Dentistry)
  • Einübung der Behandlungsabläufe unter Berücksichtigung der Ergonomie (Patientenlagerung, Arbeitshaltung) und der Praxishygiene
  • Training in Befunderhebung, Behandlungsplanung und Dokumentation anhand von Musterfällen mit klinischen Bildern und digitalen Röntgenaufnahmen, unter Nutzung moderner IT-Technologie

Ausbildung in der Vorklinik

Die patientenanaloge Simulation klinischer Behandlungsabläufe umfasst Training und Umsetzung minimalinvasiver Versorgungen unter Einsatz von OP-Mikroskopen, unterschiedlicher Formen von festsitzendem und abnehmbarem Zahnersatz sowie die Vermittlung von Therapiekonzepten im Bereich der Funktionslehre und Implantologie.

Die Ausbildung im vorklinischen Studienabschnitt am Phantom erfolgt konsequent in Abstimmung mit den Arbeitsabläufen, den verwendeten Materialien und Instrumenten im klinischen Studienabschnitt und bereitet die Studierenden wirklichkeitsnah auf die Patientenbehandlung vor. Alle Arbeitsplätze in der Simulationsklinik sind mit modernster Medientechnik ausgestattet. Lehr- und Übungsvideos sowie Unterlagen aller theoretischen Begleitveranstaltungen können direkt über Monitore am Arbeitsplatz aufgerufen werden. Die labortechnische Ausstattung der Simulationsklinik orientiert sich auch in Bezug auf die arbeitsschutzrechtlichen Anforderungen an der Ausstattung der Arbeitsplätze in der Berufszahntechnik.